Der virtuelle Rebschnitt

Dieses Programm funktioniert leider nicht mit allen Browsern bzw. Browser-Einstellungen. Falls Sie Schwierigkeiten haben, versuchen Sie es bitte mit der Download-Version (EXE-Datei), die ohnehin schneller ist und einige zusätzliche Möglichkeiten, wie z.B. die Rücknahme eines Schnittes oder das Abspeichern von Wuchsformen bietet.

Start

If everything else fails read manual .... :

Bedienung:

Nach dem Start des Programms erscheint ein leerer Schirm mit einem kleinen Rebsteckling in der Mitte. Zunächst ist das Programm auf den Wachstumsmodus gestellt:

1. Im Wachstumsmodus können Sie durch Klicken mit der Maus auf den Knopf "Wachsen" das schrittweise Wachsen des Rebstecklings anregen:
Er bildet Blätter, die im sich im Lauf des Jahres verfärben und abfallen (im ersten Jahr sind noch keine Früchte vorhanden). Der Trieb verholzt und überwintert. Die Knoten des Triebes, an denen die Winterknospen (Augen) sitzen, sind als Verdickung sichtbar. Jeder Klick entspricht ungefähr einem Monat!

Wechseln Sie nun durch Anklicken des entsprechenden Knopfes (links oben) vom Wachstumsmodus in den Rebschnittmodus, der Mauszeiger verwandelt sich in einen Doppelpfeil:

2. Im Schneidemodus können Sie einen Trieb mit dem Doppelpfeil gezielt anklicken und diesen "abschneiden". Die sich ändernde Richtung des Doppelpfeils gibt Hinweise, welcher Trieb dem Schnitt "zum Opfer fällt". Probieren geht über studieren - wenn Sie zuviel oder was falsches abgeschnitten haben, drücken Sie den Knopf "Neu" und fangen wieder beim Sämling an. Manchmal muss man öfter klicken bevor der Trieb abgeschnitten ist.

Wechseln Sie nun vom Schneidemodus in den Biegemodus. Der Mauszeiger verwandelt sich in eine Hand:

3. Im Biegemodus können sie mit der Hand die Triebe "anfassen" und in verschiedene Stellungen biegen. Die Art der Biegung hängt von der Richtung ab (nicht so ganz natürlich); zum Strecken eines Triebes müssen Sie u.U. recht weitläufige Bewegungen mit dem Handcursor auf dem Schirm machen.

Am oberen Ende des Schirms befinden sich drei "Haltedrähte". Fassen Sie diese mit der Biegehand an den Quadraten am linken Ende an und ziehen sie in eine geeignete Lage, damit die Triebe nach dem Austrieb "Halt finden" können. Es lässt sich damit ein Spalier aus 2 - 3 Drähten imitieren oder man kann höhere Drähte für eine Hausrebe positionieren.

Wechseln Sie nun wieder in den Wachstumsmodus und lassen Ihre beschnittene Rebe weiter wachsen.

Sie bildet Blätter und Gescheine (Blütenstände), die im Laufe des Jahres ausreifen und dann geerntet werden (zwischen zwei Klicks müssen Sie sich die Weinlese vorstellen). Die Blätter verfärben sich und fallen ab. Der Trieb verholzt und überwintert.

Beachten Sie dabei wie sich verschiedene Schnittformen und Triebstellungen auf den Austrieb der Rebe und auf die Wachstumsintensität der neuen Triebe auswirkt.

 

Anmerkungen
Durch Anklicken der gelben Kästchen links oben können Sie die Rebe auf dem Schirm verschieben, durch Klicken in die +/- Kästchen kann ihre Größe verändert werden
Wenn Sie alle Augen abgeschnitten haben, bildet der verbliebene Stamm einen Wassserschoss von dem ausgehend Sie eine neue Rebe heranziehen können.

 

(c) Tobias Blaich (2002)