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Universität Hohenheim
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Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre
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TÄTIGKEITSBERICHT
Zeitraum: 01. Januar 2024 - 31. Dezember 2024
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1. Das Institut und seine Fachgebiete
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Die Geschichte des Instituts für Landwirtschaftliche Betriebslehre beginnt 1818
mit Johann Nepomuk Hubert von Schwerz, dem ersten Leiter der Hohenheimer
Landwirtschaftlichen Versuchs-, Lehr- und Musteranstalt. Schwerz gilt als der
'Vater des empirisch Rationellen, der das empirische Erfassen der Standortbedingungen
der Landwirtschaft in den einzelnen Gegenden besonders betont und
bis zur Virtuosität entwickelt hat'.
Die schwerpunktmäßige Orientierung am Empirischen hat sich im Institut für
Landwirtschaftliche Betriebslehre über Aereboe und Münzinger bis heute fortgesetzt.
Die Integration der modernen Planungstheorie und -methodik, die verstärkte
Berücksichtigung von umwelt- und ressourcenökonomischen Ansätzen und
von Fragen des Informationsmanagements haben das Arbeitsfeld erweitert, ohne
dass dabei die empirische Orientierung aufgegeben wurde. Forschungsgegenstand
sind der landwirtschaftliche Betrieb, dessen Einordnung in die Gesamtwirtschaft
und die natürliche Umwelt, aber auch agrarwirtschaftliche Unternehmen
im vor- und nachgelagerten Bereich. Das Konzept einer standortgerechten und
nachhaltigen Landwirtschaft, wie es durch das Institut vertreten wird, versucht,
die Anforderungen von Wirtschaft, Technik und Umwelt in einen harmonischen
Ansatz zu integrieren. Das Arbeitsgebiet umfaßt die Landwirtschaft Europas und
- in Zusammenarbeit mit dem Hans-Ruthenberg-Institut, dem Food Security
Center und anderen Einrichtungen - die Entwicklungsländer.
Das Institut ist in drei Fachgebiete gegliedert: Am Fachgebiet für Produktionstheorie
und Ressourcenökonomik im Agrarbereich ist zudem das Zentrum für
Betriebswirtschaft im Gartenbau e.V. (ZBG) angesiedelt:
- Produktionstheorie und Ressourcenökonomik im Agrarbereich
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- Landwirtschaftliche Betriebslehre
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- Management im Agribusiness
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- Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau (ZBG).
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